Gefundene Notizen und Tagebücher aus ganz Tyria

in bearbeitung


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Auferstandene Dwayna Statuen

Man sagt, der orrianische Bildhauer Malchor habe die Statuen des menschlischen Pantheons entworfen. Diese sind in den meisten Stätten der Anbetung zu finden, wobei es Hinweise darauf gibt, dass die Darstellung Grenths das Werk eines anonymen späteren Künstlers sein könnte. Nue die Statuen von Dwayna wurden duch Zhaitans verderbnis erheblich verändert. Eine mögliche Erklärung hierfür besagt, dass Malchors Geist- der auf die Statuen nahe dem Ort seines Ablebens einen ungewöhnlichen Einfluss ausübt- als eine Art Überlieferung fungiert haben könnte.

Zhaitans emotionale Beweggründe bleiben weiterhing undurchsichtig, aber vielleicht hat er auch ganz bewusst Symbole der Verehrung ausgewählt, auch wenn es die religiösen Auferstandnenen- Tempal sehr verwirrte.

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Abgegriffener Brief von Vass

Isgarren,

während Kummer und ich unterwegs sind nach Orr und andere immer noch unten sind, habe ich beschlossen, dass ihr eine neue Gefährtin benötigt. Ich nenne sie Mingoo.

Macht Euch keine Sorgen. Dagda hat sie aus der innersten Essenz des Kosmos erschaffen. Sie muss nur alle hundert Jahre einmal gefüttert werden.

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Aufgehende Sonne

Der Übersetzer erklärt: Die Alt Drachen stehen für eine Macht, die weit über ihre körperliche Form hinausgeht. Ihr Erwachen bewegt den Mechanismus von Antikythera, was spürbare Auswirkungen hat. Die Jotun seien davon ausgegangen, dass das Erwachen der Alt Drachen die konstellation verändert hat.

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Alltagsmagie in Orr

Meine frühe Karriere als Kaufmann begann im südlichen Ascalon, im Markt in Foible. Man stelle sich meine Überraschung vor, als ich zum ersten mal die verzauberten Märkte von Wren besuchte. Fischer, die ihre noch lebende Beute in Wasserkugeln über ihren Zelten feilboten. Träger, die ihre Stärken mit Zaubern verstärkten und so mit Leichtigkeit Lasten tragen, die einen Packbullen zu Boden bringen würden. Die feinen Seidenstoffe flattern in der Luft und zeigen ihre Qualität. Lieder spielen von selbst auf goldenen Lyren. Eltern verstärken ihre Stimmen über den ganzen Platz, um die Ohren ihrer widerspenstigen Kinder zu erreichen. Aber das wirklich abenteuliche daran war, wie normal dies alles zu sein schien. Ich wundere mich: Wie war die Magie so normal geworden, so alltäglich? In Ascalon setzen wir Magie nur für wichtige Dinge ein...wenn normale Mittel nicht ausreichen, um sie zu erreichen. Doch für die Orrianer ist Magie ein Werkzeug, wie jedes andere auch, das sie zum Spaß und ohne nachzudenken einsetzen. Ich sorge mich darum, was das für Orr zu bedeuten hat. Solch große Leistungen, so wenig Vorsicht. Sicherlich muss dafür selbst im Land der Götter irgendwann Rechnung getragen werden.

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Arah Stadt der Götter

Es heißt, dass die sechs Götter der Menschen eine Weile im Land Orr gelebt haben, im Herzen der legendären Stadt Arah. Nur wenig ist darüber bekannt, woher die Götter kamen oder was aus ihnen in der heutigen Zeit geworden ist. Ihr Einfluss auf die menschliche Gesellschaft ist jedoch unbestritten.

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Ankkas Anmerkungen

Wir sind jetzt schon seit Monaten in Cantha. MAi ist unterwegs, mischt sich unter die Einheimischen und sammelt Informationen. Und wir anderen? Wir sterben vor Langeweile inmitten der Trümmer menschlicher Anmaßung. Als wir in den nebeln gefangen waren, wussten wir wenigstens nie, was uns als nächstes töten wollte.

Hier sind es nichts als Auferstandene. Den lieben langen Tag. Jeden Tag.

Mai ist jetzt schon seit Tagen fort. Hat sich wohl erwischen laaen- sie hätte nicht allein zu Ying gehen dürfen. ich habe mich mit Renyak beraten, was das bedeutet. Was wir jetzt ihne sie tun sollen.

Heute habe ich in den Ruinen einen canthanischen Nekromanten gesehen. Der hat was mit einem Auferstandenen angestellt- seine Magie gestohlen und in eine Flasche gefüllt. Faszinierend. Später mehr darüber.

Mai ist zurück. Einach so. Und Ivan sagt, ihr kleines missgeschick hat ihr eine Verbündete verschafft. (Natürlich hat sie mit ihm gesprochen uns nicht mit ihrem Ersten Maat) Mai möchte, dass wir uns weiter unauffällig verhalten. Sie verspricht, dass sie daran arbeitet, un "Eine bessere Zukunft aufzubauen". Was auch immer das heißen soll.

Mais neue "Verbündete" ist Joon. Die "Matriarchin" der jade Technologie. Ich dachte, wir seien fertig damit, irgendwelchen möchtegern Göttern zu dienen.

Ich habe mehr über die Nekromanten von Cantha erfahren. Sie nenn sich "Vorboten". Leichenfledderer, die aus jeglicher Energie, die sie finden, Eleixiere mischen. Aus Drachen. Aus geistern. Aus dem land selbst.

Theorethische Frage: Würde die Verwendung so vieler verschiedener Magien nicht die Wirkung verringern? Warum konzentrieren sie sich nicht auf eine einzige?

Es gibt so viele Auferstandene. Es ist zeit, uns ihrer zu bedienen.

Renyak hat heute eine dieser Krähen erledigt, die hier immer herumflattern. ich konnte ihren Tod spüren. So ein kleines Ding- eigentlich banal, es zurückzuholen.

Di Elixiere funktionieren offenbar noch besser als erwartet. Natürlich gibt es ein paar nebeneffekte, aber nichts worauf es ankäme.

Eines muss man Mai lassen: Sie zieht vollen Nutzen aus Joon. Wir haben die Ruinen verlassen und in Cantha noch ein paar weitere Basislager eingerichtet. Das ist Teil des "Arrangements". Aber wir halten uns immer noch verborgen. Das wird langsam alt. Wenigstens bieten die Höhlen in Shing Jea und die Wälder von Echowald ein bisschen Abwechslung. neue Objekte zum Experimentieren.

meine Fähigkeiten nehmen zu. ich hbae mich in den Bäumen versteckt und mitten zwischen ein paar Sprechern einen toten Suhler wiederbelebt. Wie die aus der Wäsche geguckt haben.

Ich muss die Crew organisieren. Vielleicht ist es bald Zeit zu handeln.


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"Droknars Licht" Fraktalforschung

Mabon hat die Entwicklung des Fraktals bis zu diesem Punkt genehmigt. Nach vielen fehlgeschlagenen Versuchen haben wir jetzt wohl den Augenblick und den Ort dafür gefunden. Die Schmiede dort wird für seinen Notfallplan funktionieren, den er hofft niemals zu benötigen.

Fazit: Das Fraktal wird pausiert und gespeichert. Die Forschungsergebnisse werden versiegelt und nur für Mabon und Isgarren zugänglich archiviert.

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Droknars Schmiede: Studien I

Ich bin jetzt schon eine ganze Weile bei der Astralwache und kann immer noch nicht glauben, was ich hier sehe. Ich weiß ja, dass die Zauberer Fraktale erschaffen haben, um die Folgen unserer Handlungen beobachten zu können, aber das hier in Tyria umgesetzt zu sehen...das sollte der Traum jedes Wissenschaftlers sein, aber...

Heute bin ich mit Lyhr und Frode in Droknars Schmiede. Lyhr ist völlig schockiert, ihm war nicht klar, dass dies ein Fraktal ist. Sein Zuhause, Zwerge die versteinert sind...warum würde Isgarren das studieren wollen und ihm nichts davon sagen? Wie lange ist dieses Fraktal schon aktiv? Ich habe so viele Fragen...es gibt nicht mehr viele in der "realen Welt". Das ist schon so was wie eine Wunder, aber Lyhr ist wenig begeistert.

Ich frage mich, wie es sein muss, wenn man in einer falschen Realität lebt und doch glaubt, tatsächlich zu existieren. Aber- sie EXISTIEREN ja. Zumindest jetzt. Da hängen so viele moralische Überlegungen dran, es ist kaum vorstellbar.

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Droknars Schmiede: Studien II

Ich frage mich, ob Lyhr irgendwelche Erinnerungen an sein Zuhause hat. Ich weiß ja- das Vergessen ist eine notwendige Konsequenz. Aber es ist so permanent. Dagda hat mir gesagt, man schafft dadurch "Platz für das neue Bewusstein", und das alte ich wird nur eine Etage tiefer aufbewahrt. Es wird nicht völlig unterdrückt. Es ist nur schwerer, darauf zurückzugreifen. Aber irgendwann...vergisst man dann doch alles. Man versucht, gedanken zu erhaschen, die kaum noch da sind.

Er hat jedenfalls einen Schock erlitten. Es bricht ihm das Herz. Er stapft so aufgeregt umher, als würde er hier etwas vermissen und nicht finden. Oder vielleicht jemanden? Ich frage mich, ob er selbst überhaupt weiß, wen oder was er sucht.

Wenn ich es so recht bedenke, würde ich auch einige Dinge gern vergessen...aber auf keinen Fall Pikkas Petraschalen Leckerli. Die habe ich beim Schnüffeln im labor der inquestur genascht, auf der anderen Seite der Plattform. Das waren noch Zeiten.

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Droknars Schmiede: Studien III

Dies ist die Schmiede die Isgarren versteckt halten wollte. Jetzt wo ich sehe, wie Lyhr verwirrt und verletzt reagiert, kann ich schon eher verstehen. Isgarren wollte ihm das irgendwie ersparen. Sein Volk ist dahin. Diese Version der Realität ist nicht realisierbar. Ich merke ja, wie viel ihm das ausmacht.

Es ist beeindruckend, dass die Zwerge sich den Berg auf diese Weise zunutze machen konnten. Die Asura hätten einiges von ihnen lernen können als wir noch unterirdisch lebten. Trotzdem ist es irgendwie seltsam, richtige Zwerge aus Fleisch und Blut zu sehen. Ich frage mich, was wohl mit ihnen passiert, wenn wir diesen Krieg gegen die Kryptis hinter uns bringen...naja, FALLS wir ihn hinter uns bringen.

Diese Fraktale bieten so viele Möglichkeiten zum lernen, die mir niemals zugänglich gewesen wären, wenn Uenno und Mabon mich nicht gefunden hätten. Dieser Ort ist...faszinierend. Wenn der Rat hiervon Wind bekäme, INSBESONDERE von der Fähigkeit der Zauberer Fraktale zu erschaffen, würde er versuchen das gesamte Gebiet unter Quarantäne zu stellen, um es anschließend Stück für Stück zu zerlegen. Wahrscheinlich haben die Zauberer deshalb all das hier so lange geheim gehalten. Ein Ding weniger, das von dem Alt Drachen ablenkt.

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Diskurs über einen Folianten 1075NE

Gelehrte Eunice Dunkelseher: Ich möchte unterstreichen, wie unplausibel das ist. Die Prophezeiungen des großen Zwerges sind das gepolter eines gelangweilten Überwesens, vorausgesetzt, der Foliant ist keine Fälschung. Gelehrter Donald Fleck: Ihr streitet ab, das es magische Konfigurationen gibt, über die ihr nichts wisst? Wie könnt ihr die Warnungen ignorieren? Der Große Zerstörer könnte eines Tages auferstehen. Dunkelseher: Auch nur einen Moment lang erwägen, dass ein Großer Zerstörer aufersteht oder gar ganz Tyria zerstört? Grotesk" So etwas wird nie geschehen. Fleck: Prophezeiungen sind per se irreführend. Ich meine nicht, dass wir sie wörtlich nehmen sollen. Natürlich wird der Große Zerstörer nicht auferstehen. Und die Zwerge werden nicht ausgelöscht werden. Dunkelseher: Was meint ihr denn dann? Fleck: Ich würde annehmen, dass eher ein Erdbeben die Zwergen Gründe zerstören wird und sie gezwungen sein werden, von dort zu fiehen, eine neue Heimat zu errichten und sich ganz neu zu erfinden. Eine Art Widergeburt. Dunkelseher: Ich muss zugeben, Eure Theorie hat Hand und Fuß.

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Das Drachen Einmaleins von Ogden Steinheiler

Wissenswertes über Drachen

1.Alt Drachen schlafen für Jahrtausende ungestört und gefahrlos.

2.Wenn Alt Drachen erwachen, terrorisieren sie die Welt.

3.Im Wachstum saugen Alt Drachen Magie auf wie Schwämme.

4. Im Schlaf geben Drachen Magie an die Welt ab.

5. Das erklärt den Magieanstieg über die Jahrtausende hinweg.

6. Das ist ein sehr langsamer Prozess.

7. Keiner weiß, wie viel Magie sie verbrauchen, wenn sie nicht aufgehalten werden.

8.Das letzte Mal haben die Seher ein wenig Magie im Blutstein aufgehoben.

9.Sie schlafen wieder wenn Tyria ausgelaugt ist.

10.Die Magie sickert langsam wieder in die Welt zurück.

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Das Aiden Tagebuch

Das Leben engt ein- und schlimmer noch, es ist zivilisiert. Die Häuser und Läden nehmen dem Wind den Atem. Die Luft scheint unbeweglich zu sein. Das ist einfach kein Leben für mich, deshalb wurde ich ein Waldläufer. Als ich jung war, schickte mich mein Vater immer auf den Markt und ich trottete hin, als wäre es eine Strafe. Jetzt laufe ich zur anderen Seite von Kryta, wann immer es mich überkommt. Ein Bauer schuftet, doch ein Waldläufer ist frei. Jede Straße bedeutet Freiheit und ich kann mich auf jeder von Ihnen bewegen. Ich bewege mich wie ein blitzender Klingenwirbel. So wie der Fluss stets in Bewegung bleibt, muss ich es auch, denn ich gehorche nur dem Gesetz der Wildnis: Der schnellste überlebt. Ihr, die ihr diese Worte lest, ganz zweifellos lange, nachdem ich nicht mehr sein werde; Wenn sie Euer Herz berühren, müsst ihr mit mir durch die Wildnis streifen. Unendliche Weiten liegen vor Euch. Die Wildnis ruft. Antwortet ihr und seid mit mir frei.

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Der dritte Gildenkrieg

Der dritte Gildenkrieg begann im Jahr 1013NE, im Ascalon und Kryta. Die Aufzeichnungen besagen, dass die öffentliche Meinung sich gegen ihre Anführer wendete und glaubte, dass die Gilden stärker als die örtlichen Regierungen seien. Das Königreich von Orr dachte jedoch, es sei ein Günstling der Götter. Die Orrianer blieben angesichts des großen Krieges neutral. Doch Ascalon und Kryta brachten ihren Krieg zu dieser Nation. Orr erhob sich, um sich zu verteidigen, verschärfte den Konflikt und so kam es zu mehr toten, als es in beiden vorangegangenen Gilden Kriegen gegeben hatte. Etwas später wollten die Charr die Kämpfe zwischen den Menschlichen Nationen für sich nutzen und starteten ihren eigenen Angriff auf ihre abgelenkten Feinde. 57 Jahre später führte eine tragische Reihe von Ereignissen und die entfesselung dunkler Magie zum Ende des Krieges...und zur vernichtung von Orr. Die Nation versank im Meer, zusammen mit dem größten teil ihrer Bevölkerung.

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Der untergang von Orr

Auf dem Höhepunkt des dritten Gilden Krieges führten die Flammenschamanen eine gewaltige Offensive gegen die drei menschlichen Nationen von Tyria: Ascalon, Kryta und Orr. Ihre Flammenkessel dezimierten Ascalon im Großen Feuer und die Charr Truppen marschierten nach Süden, um Orr mit einer Invasion zu drohen. In panischer Angst durchsuchte Wesir Khilbron verbotene Schriftrollen und entdeckte eine Schriftrolle, die von den sechs Göttern selbst verborgen worden war. Er stahl sie von Arah, nahm sie mit in seinen Turm und entfesselte von dort ihre Macht über das Land. Mit einem Lichtblitz und einer feurigen explosion zerfiel das Reich Orr und war in den Tiefen des Meeres verloren. Die Vernichtung hatte die Charr besiegt- aber gleichzeitig auch Orr zerstört.

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Die Tragödie von Malchor

Die sechs Götter lebten inmitten ihrer sterblichen Anhänger in der Stadt Arah. Traurigerweise war der glanz ihrer gegenwart zu stark für die menschlichen Sinne, und ihr leuchten blendete jene, die zu lange auf ihr Antlitz blickten. Doch die sechs wünschten sich, dass ihre Völker sie erkennen würden, denn sie liebten ihre Anhänger sehr. Sie wählten einen Mann aus, den Bildhauer Malchor, und gewährten ihm eine Audienz. Seine Aufgabe war es, eine Statue eines jeden Gottes zu erschaffen, so dass die Menschen ihre Schöpfer sehen und erkennen würden. Dwayna rief Malchor zu sich und beauftragte ihn, diese Last auf sich zu nehmen. Als er sie anblickte, verliebte er sich augenblicklich in sie- und ganz gleich, was es für ihn bedeuten würde, er konnte ihrem Auftrag nicht widersprechen. Malchor erschuf die Gesichter der Götter aus Stein...eins nach dem anderen. Jeder so dargestellte Gott zog sich nach vollendeter Statue ins Herz von Arah zurück...Malchor würde ihn nicht länger sehen. So sparte er sich Dwayna bis ans Ende auf, in der Hoffnung, dass er die längste Zeit in ihrer Gegenwart verbringen würde. Malchor vollendete die Statuen, doch dabei verließ ihn sein Augenlicht...er war geblendet vom Glanz der Götter. Man sagt, dass seine liebe zu Dwayna so groß war, dass er ihre Statue dennoch vollendete, denn er hatte sich auch jeden noch so kleinen Teil ihrer unsterblichen Schönheit eingeprägt. Als sein Werk vollendet war, fragte er Dwayna, ob ihr sein Bildnis gefallen würde. Weinend erlaubte sie ihm, ihr Gesicht zu berühren, damit er spüren konnte, mit welcher Präzision er ihr Gesicht trotz seiner Blinheit erfasst hatte. Doch sie wusste, dass sie von dannen ziehen musste, und so ging die Göttin Dwanya, kehrte nach Arah zurück und ließ den Bildhauer allein zurück. Gequält und blind stand Malchor auf den Klippen nahe der Kathedrale von Dwayna, wo ihre Statue für immer stehen würde. Und da ihm klar wurde, dass er seine Geliebte niemals wieder sehen würde, stürzte sich Malchor ins Meer. Der Ort seines Todes wird "Malchors Sprung" genannt. Jedes Jahr bedecken orrianische Jungfrauen die Felsen mit Blumen zur Erinnerung an den Berühmten Bildhauer und seinen Verlust.

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Die Sechs

Band 1 Dwayna, Göttin des Lebens

Die erste Göttin, die den Nebeln entstieg, war Dwayna, Göttin des Lebens und der Luft. Sie setze ihren blassen Fuß auf die Steine von Arah, öffnete die Tore und brachte die Menschheit in die Welt. Sie wählte Tyria und brachte jene mit sich, die diese Welt zu einem Paradies machen würden. Wie sie versprochen hatte, führte Dwayna ihr Volk zum Frieden.

Band 2 Balthasar, Gott des Krieges

Balthasar kam in Feuer und Zorn, trug den Kopf seines Vaters und führte seine wilden Hunde Tenar und Tegon mit sich. Er brauste durch Orr mit einer reinigenden Flamme. Er war es, der Tyria für die Menschheit beanspruchte...er, der sagte, der Sieg über die anderen Völker sei leicht. Es sollte nicht das einzige mal sein, dass der Herr des Krieges sich irren würde.

Band 3 Melandru, Göttin der Natur

Dann folgte die Göttin der Natur. Die weise Melandru, die älteste von allen, verwandelte Orr in eine grüne und blumengeschmückte Weite. Sie ermahnte die Völker, die bereits auf dieser Welt lebten, zum Frieden...doch ihr Rat fiel auf taube Ohren. Wo sie Zerstörung sah, brachte sie Schöpfung. Wo sie Ärger sah, pflanzte sie liebe. So bereitete Melandru die Welt auf eine zukunft vor, von deren Mühen sie wusste.

Band 4 Lyssa, Göttin der Schönheit und Illusion

Die zwei die doch eins sind, Issa und Lys, brachten die Hoffnung und Schönheit der Menschheit mit sich. Während die anderen Götter sich darauf konzentrierten, Arah und eine neue Zukunft aufzubauen, gab Lyssa ihnen Freude und half ihnen, das Vergangene zu vergessen. Eine zeitlang lebte sie verschleiert und versteckt im Dorf Wren. Als Arah vollendet war, befahlen die anderen Götter Lyssa sich ihnen anzuschließen, doch ihre Tränen fielen wie Regen entlang der westlichen Straßen.

Band 5 Abaddon, Gott der Geheimnisse

Unter ihnen war auch Abaddon...einst Hüter der Geheimnisse, jetzt Verräter. Wie tief seid ihr durch die glorreichen alten Tage gefallen. Nur ihr erinnert Euch daran, was jenseit der Nebel geschah. Abaddon, Abaddon. Der Name wurde von Türen gestrichen, deine Kathedrale in die Tiefen des Meeres verbannt. Wendet Eure Gesichter ab, oh Söhne und Töchter, und lasst Euch nicht von seinen Geschenken versuchen.

Band 6 Grenth, Gott des Todes

Grenth, Sohn Dwaynas, erster auf Tyria geborener Gott. Seine Kräfte umfassen Sterblichkeit und Urteilskraft. Bezwinger von Dhuum, Herr der sieben Schnitter...er ist der Prinz des Todes und des Eises. Grenth stand vor seiner unsterblichen Mutter und verlangte seinen Platz im Kreis der Götter. Wo sein Vater gefallen war, würde Grenth sich erheben.


E


Emunds Tagebuch

Es bleibt nicht mehr viel zeit bis zum letzten Ansturm. Es fühlt sich gut an, dabei zu sein- als Teil der Speerspitze mit eigenen Augen zu sheen, dass unser Werk vollendet wird. ich habe hier so viel gelernt, das ich später anwenden kann, um unsere methoden zu verbessern.

Wir sichern die Zukunft von Tyria; das ist die Hauptsache. Aber jetzt wo die letzte Schlacht in Nayos bevorsteht, muss ich immer wieder an mabon denken und an das, was sie ihm angetan haben. Er hätte sich gegen die Rache ausgesprichen, aber sie kann auch zweckdienlich sein. Die Vergeltung, die wir und heute verdienen, wendet weiteres unheil von morgen ab. Für all jene, die er beschützt hat, ohne dass sie es jemans wussten, hat er zumindest verdient, gerächt zu werden.

Ich war nur eine verlotterte Rotznase, als er mich zu sich holte, aber er hat etwas in mir gesehen, sow ie er in jedem von iuns sah. jetzt sehen dise jungen Soldaten mitr großen Augen zu mir auf, so als könnten sie es auch sehen.

Vielleicht hatte er ja recht. Alles, was ich erreiche- alles, was ich geworden bin- habe ich ihm zu verdanken. ich wünschte, ich hätte ihm das gesagt. ich kann nur hoffen, er wäre stolz auf mich.


Elona Fraktal Forschung

Im Elona Fraktal sind die Zustände wesentlich schlimmer geworden seit Balthasar die Kontrolle vollends an sich gerissen und den größten Teil der Bevölkerung in seinen Dienst gezwungen hat. Zu diesem Zeitpunkt erscheint es mehr als fraglich, dass sämtliche Streitkräfte des Pakts das Endergebnis ändern könnten. Man muss annehmen, dass er seine Aufmerksamkeit bald auf den Rest von Tyria richten wird.

Fazit: Der negative Fluss der Götter auf Tyria kann nicht genug betont werden. Sie stellen instabile, möglicherweise katastrophale Variablen dar, die zu beherrschen sind. Wir vertreten ganz klar den Standpunkt, dass Tyria nur gedeihen kann, wenn man ihnen niemals gestattet, hierher zurückzukehren.

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Elona: Studien I

Dieses Fraktal ist einfach nur merkwürdig. Ich war noch nie in unserem Elona, denn ich war nicht...ich meine, ich war...pah. Tut nichts zur Sache. Später. Ich hatte aber von der ganzen Sache gelesen. Balthasar, Kralkatorrik. Der Kommandeur- verwundet.

Als Balthasars Kampagne begann, waren die Zaishen sofort bereit, für ihren Gott in den Krieg zu ziehen. Jetzt, wo er sie hintergangen hat, wissen manche nicht mehr, was sie mit sich anfangen sollen. Wie ich mich wohl fühlen würde, wenn der Kommandeur uns betrogen hätte, während wir die Alt Drachen bekämpften?

Wenn man bedenkt, dass der Kommandeur in dieser Version der Realität gescheitert ist...ich hoffe, sie mussten nicht leiden. Mein Kommandeur- UNSER Kommandeur- hätte das niemals zugelassen. Den Aufzeichnungen der Astralwache zufolge ist er sogar gestorben und dann irgendwie zurückgekommen. Isgarren mag das als bedrohung empfinden, aber ich denke, er war einfach nur stur. Auf allerbeste Weise stur.

Was alles noch schlimmer macht. Es fängt an. Genau wie Isgarren und Mabon gesagt hatten. Sie sind hier. Die Kryptis. Sie sind endlich gekommen. Mabon meinte, sie kämen aus dem Dämonenreich, Nayos. Das schien für ihn etwas...bittersüßes zu haben? Aber in erster linie machte er sich Sorgen. Frode trommelt gerade unsere truppen zusammen. Das bedeutet wohl Krieg.

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Ein Strauß Vergißmeinnicht

Einführung von Haizea Maghavi (1307NE)

Den ersten Teil fand ich in ein Stück Rinde geritzt. Den nächsten in einem Laden in Löwenstein. Mein Interesse wurde zur Besessenheit und ehe ich mich versah, hatte ich mehr als hundert davon gesammelt. Ich wünschte, ich könnte sagen ich habe sie alle gefunden. Frühling 1. Ich bin die Jasminblüte in tiefster Nacht. Ich bin Ebbe und Flut von der Bäume Saft. In meinen Ohren das Tapsen kleiner Füße, der Gesang der Grillen und der Bienen kraft. Frühling 2. Mein Körper gedeiht im Sonnenlicht, Regen ist, was meine Haut gierig macht. Ich bin was beginnt und endet mit dem Traum, bin niemandes Kind der Nacht. Frühling 3. ich bin die Tiefe der Nacht, ein jedes Wesen kennt mich. Allein bin ich besser, allein ging ich fort. Zusammen geschlagen, vereint alles wagen? Ich ging an einen anderen Ort. Frühling 4. Moos hemmte meinen Schritt, Brombeeren umrankten meine Beine. ich konnte nicht bleiben, ersehnte mehr Zeit. Unwissenheit machte uns schwach gegen Feinde und Schmerz. Der Traum wächst mit uns, doch Wachstum braucht Freiheit.

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Ein letzter Wunsch 1775CK (1265NE)

"Ich bin nicht sicher, ob es noch jemanden gibt, der dies lesen kann, aber falls diese Nachricht jemals gefunden wird, solltet ihr nicht erwarten, hier nich mehr zu finden. ich habe ein Liste von Agenten und Unternehmen zusammengestellt, von denen meine Großvater überzeigt war, das sie Verbindungen zum alten Puristen Regime hatten und von innen Pläne gegen die Kaiserin schmiedeten. Es war sein letzter Wunsch, dass ich das tue. ich will dem nachkommen, aber ich habe keine Lust mehr, mich mit diesen Fantasien zu beschäftigen. ich melde seinen Verdacht dem Ministerium der sicherheit, und falls an dieser Verschwörung irgednwas dran ist, werden sie dem nachgehen. Falls jemals eine Art geheimer Widerstand gegen die Puristen existierte, so hat der sich schon vor langer zeit totgelaufen."


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Flammensucher Prophezeiungen Schriftrolle 2, Vers 1

Zeit wird vergehen und Wunden werden heilen. Doch eine Krankheit schwärt darunter. Ungesehene Mächte sickern unter die Getreuen und verbreiten ihren Einfluss wie Gift.

Flammensucher Prophezeiungen Schriftrolle 2, Vers 2

Die Stadt des Sohnes wird erneut belagert. Hält die Hoffnung aufrecht gegen die Barbaren und die Verblendeten. Sie hat Not kennen gelernt und wird wieder Not erfahren. Sie kann durch gefundene Relikte und schrfen Stahl nicht gerettet werden. Den Schlüssel hat der Exilant, also folgt ihm.

Flammensucher Prophezeiungen Schriftrolle 2, Vers 3

Für den einen geht eine Reise zu Ende. Die Sonne wird untergehen. Und ein neuer Sohn wird sich erheben. Er hält den Schlüssel zum Konflikt an der Flammentür.

Flammensucher Prophezeiungen Schriftrolle 2, Vers 4

Von einem Irregeführten Volk erschallen Lieder, Sprechchöre und Forderungen. Diejenigen, die die letzten Enthüllungen des Robenträgers nicht hörten werden das für die reine Wahrheit halten. Seine Anhänger fahren in Unkenntnis seiner Warnungen fort.

Flammensucher Prophezeiungen Schriftrolle 2, Vers 5

Die Ungesehenen treiben die Gefahr des Krieges voran. Aus schändlichem Grund wird Blut fließen. Die Geistlichen werden von denjenigen begeistert aufgenommen und dann umso mehr geschmäht, die mit den Göttern zu sprechen wünschen.

Flammensucher Prophezeiungen Schriftrolle 2, Vers 6

Unter Sand und Meer wird ein Schatz entdeckt. Ein von Orr zahlloses Jahrhundertelang bewachtes Relikgt. Sein Fund bringt demjenigen, der ihn suchte, den Tod. Er wird getötet von dem, was nicht am Leben ist.

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Friedensstifter Bericht

Der bekannte Golemant Zinn wurde für zehn Jahre aus dem Land der Asura verbannt. Neben einem versuchten Königsmord ist er vor allem für die Reaktor Explosion von P.O.X. bekannt. Der Große Zinn wurde verbannt, um ihn als konkurent auszuschalten. Seine Geschichte hat aber dennoch ein glückliches Ende genommen, denn der Schauprozess brachte Zinn dazu, die Stadt zu gründen, in der wir heute leben.


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Garrenhoff Fraktalforschung

Die Situation im Garrenhoff Fraktal ist rapide eskaliert. Innerhalb weniger Minuten nach der Zerstörung des Turms waren die Elementare in der Stadt bereits außer Rand und Band und fingen an, die Bewohner anzugreifen. Nach ein paar Stunden verdichtete sich die freigesetzte Magie zu einem mächtigen Gewitter, das nun über dem bereich hängt. Außerdem hat sich wie ein Lauffeuer Angst in der Bevölkerung verbreitet, was einen Vektor für mögliche Übergriffe darstellt.

Fazit: Wie erwartet folgten aus den Verlust des Turms unmittelbare katastrophale lokale Auswirkungen, zusätzlich zu dem offenkundigen langfristigen Risiko für Tyria insgesamt. Der Schutz des Turms sollte weiterhin absoluten Vorrang haben. Wir empfehlen zusätzliche Experimente mit anderen denkbaren Szenarien im Zusammenhang mit der Sicherheit des Turms, um für alle möglichen Bedrohungen umfassend gewappnet zu sein.

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Garrenhoff: Studien I

Ich habe nie verstanden, weshalb diese Stadt so besessen ist vom Turm des Zauberers. Vor ein paar Jahren hatte ich ihn nur für einen weiteren unerklärlichen Auswuchs der Magie gehalten. Aber inzwischen weiß ich ja, was das für ein Irrtum war. So ein bedeutsames Geheimnis, das dort ununterbrochen bewahrt wurde.

Bei allem, was im Laufe der Jahre in Tyria geschehen ist, frage ich mich, warum Isgarren nicht eingegriffen hat. Es ist fast so, als hätte er uns manchmal mehr vertraut, als wir uns selbst. Waren wir es einfach nicht wert, gerettet zu werden? Es ist so merkwürdig, auf der anderesn Seite zu sein und aus den Wolken zu beobachten wie sich alles entwickelt. Ich weiß, dass Mabon gelegentlich Regeln gebrochen und Tyria oft geholfen hat, aber nur innerhalb gewisser Grenzen.

Aber jetzt wird hier alles schlimmer und wir brauchen sicher bald mehr Hilfe. Vielleicht....

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Garrenhoff: Studien II

Ausgerechnet an diesem Ort musste das Arkane Auge seine Basis einrichten. Wen wollen sie denn hier beobachten? Touristen vielleicht? Ich finde es immer noch seltsam, mit anzusehen, wie diese Leute ihr leben führen. Es fühlt sich einfach nicht richtig an, ihre Privatsphäre wird völlig missachtet...aber vielleicht sind das nur meine Vorbehalte. Bevor ich Rata Sum verließ, hielt man mich für eine Batterie ohne Saft. Genau so kamen sie mit umgekehrt auch vor.

Ich weiß ja nicht, was Isgarren mit diesen Fraktalen erreichen möchte, aber es dient doch sicher einem guten Zweck, oder nicht? Vielleicht könnte Mabon mich in dieser Hinsicht beruhigen...es fühlt sich einfach so unwirklich an, hier der Beobachter zu sein.

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Garrenhoff: Studien III

Ich hielt es schon immer für seltsam, dass die Elementare hier nicht so gefährlich waren wie jene, die uns anderswo begegnet sind. Isgarrens Macht ist...etwas angsteinflößend finde ich. All das hier gleichzeitig unter Kontrolle zu haben und dann auch noch die Kryptis fernzuhalten. Es hat etwas...beruhigendes, sie zu beobachten, so als könnte man dadurch Isgarren spüren. Auf seine besondere Art hat er uns offensichtlich doch nicht im Stich gelassen. Distanziert, aber aufmerksam. Und mächtig.

Die Leute von Garrenhoff sind völlig ahnungslos. Fraktal oder nicht, sie haben sich auf den Turm des Zauberers verlassen, der ihnen Trost und Sicherheit gab. Sie tun mir leid, besonders jetzt, wo ihre Realität sich mit unserer überschneidet. Ich wünschte, wir könnten sie einfach in unser Garrenhoff bringen und ihnen zeigen, dass sie nichts mehr zu befürchten haben. Aber ich weiß ja, dass das nicht so einfach ist.

Heute haben wir die Bastion des Himmlischen an die Kryptis verloren- es ist ihnen gelungen, in Amnytas durchzubrechen. Das heißt, dass sie sich den Fraktalen jetzt weiter nähern. Ohne uns sind die völlig hilflos, aber Isgarren weigert sich immer noch, um Hilfe zu bitten. Mabon ist außer sich.

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Gedanken der Hüterin für den Hüter

Frode,

in dem Moment, als Lyhr Euch zum Aufwärmen ans Schmiedefeuer brachte, konnte ich Eure eisige Fassade schon durchschauen. Ihr habt damals unter Schock gestanden. Es mag ein Jahrzehnt gedauert haben, bis ihr Euch von diesen Verletzungen erholt habt. Trotzdem wusste ich schon, dass ihr ein Anführer seid, dass ihr UNSER Anführer werden könnt.

Ich habe meine Zeit als Hüterin damit verbacht, mit Isgarren herumzustreiten. Ich habe gesehen, wie die Welt sich jedesmal krümmt, wenn ein Drache erwacht. Wir leisten hier gute Arbeit, aber sie ist auch schwer. Es ist nicht leicht, sich immer auf unsere Aufgabe zu konzentrieren und Tyria vor all diesen Dingen zu beschützen, die wir noch nicht einmal kennen. Manchmal ist Handeln geboten und manchmal auch nicht, das bereitet eine schlaflose Nacht. An dieser Arbeit ist gar nichts einfach, und doch ist es der erfüllendste Weg, den ich mit hätte erwählen können.

Ihr hattet schon immer diese Aura um Euch. Eine väterliche Präsenz, die- tröstlich wirkt. Sie- also die Astralwache- fühlt sich im Kampf beschützt. Sie hören zu, wenn ihr sprecht, und ich - bin müde. Ich habe zu viel erlebt. Ich kann ja kaum noch einen Kelch heben, deshalb setzt Mabon mir zu, ich solle "in den Ruhestand gehen" und "geheilt werden", aber- ich weiß, das meine Zeit gekommen ist.

Ihr müsst die Entscheidung nicht auf der Stelle treffen, ihr wurdet gerade erst wieder mit Eurer Tochter vereint- so wenige von uns erhalten die Chance, all das hier mit unseren liebsten aus dem früheren Leben zu teilen.

Leventhe

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H














Heulen des Wolfes

Seit Generationen hatte die Bärin über meine Familie gewacht. Deshalb wählten meine Eltern die Bärin als mein Geburtstotem. Doch als ich heranwuchs, lag ich Nachts wach und lauschte auf das heulen der Wölfe. Je öfter ich Ihnen zuhörte, desto besser verstand ich ihre Warnrufe, ihr Heulen, wenn sie sich einsam fühlten oder das Triumphgeheul, wenn sie Beute erlegt hatten. Es war mitten in der Nacht, doch ich stand auf uns suchte draußen im Schnee nach Pfotenabdrücken. Es lag ein Geruch in der Luft, der mich zum Eingang einer versteckten Höhle führte. Der Gestank des Todes zeigte mir den Weg zum Leichnahm eines Wolfes  und ihren beiden lebenden Jungen. Eins der Jungen schmiegte sich an seine Mutter, das andere kauerte in der Kälte. Ich tötete ein Kaninchen für sie und wärmte sie mit meinem Körper. Ich hatte mein Rudel gefunden- und mein wahres Totem für den Geist der Wildnis. Nun begleitet mich der Segen der Wölfe in welcher kahlen Gegend ich auch bin, und in jedem Heulen vernehme ich die geschichten darüber, wo die Jagd Erfolg verspricht und die Höhlen warm sind.


I







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Kürzlicher Eintrag in Mabons Chronik

1330NE

Lazarus ist tot. Ein Zittern durchlief den Schleier als es passierte. Ich wurde mir meiner selbst plötzlich sehr bewusst und konnte das Gefühl nicht abschütteln, dass ich etwas vergessen hatte zu tun. Nichts, was die Zeit oder das Schicksal beeinflusst hätte, aber etwas, worüber ich enttäuscht wäre, falls es mir wieder einfiele. Ich fühlte mich betroffen und- fast schon ein wenig drohend- an das erinnert, was ich zurückgelassen hatte. Bevor ich es hinterfragen konnte, erhielt ich schon die Nachricht von Madame Livia.

Jahrtausende lang habe ich zugesehen, wie wir aussterben und jetzt bin ich der einzige Mursaat in Tyria. Doch die Leere in meinem inneren lässt wenig Raum für Reue. Dieser Teil von mir ist schon vor langer, langer Zeit gestorben, als der Turm nur von mir, Isgarren und seinen Ideen bewohnt war. Für mich war Lazarus der letzte. Ich spürte das Auge ein letztes Mal, in diesen flackernden Momenten, bevor es aus der Realität verdampfte, um dem "Letzten Mursaat" zu folgen. Nie war es ihm gelungen, mich zu finden- auch wenn es gelegentlich ziemlich knapp war. Ich werde nie erfahren, ob mein Aufstieg meine Aura neutral eingefärbt hatte, oder ob es das sanfte Summen des Turms war, das mich vor seinem Blick geschützt hatte. Aber jetzt ist es ja auch egal.

Ich frage mich, ob sie es wissen?





König Doric

Doric war Tyrias erster König. Sein Königreich umfasste die Länder, die wir heute als Orr, Ascalon und Kryta kennen. Uralten Schriftrollen zufolge stammen alle menschlichen Edelleute von diesem ersten König ab. Doric schuf das menschliche Regierungssystem. Er gab seinen Bürgen Obdach...erst in Orr und als die Bevölkerung wuchs, sandte er sie mit seinem Segen nach Tyria. Er war ein freundlicher und edler Herrscher, ein bescheidener, gläubiger und vernünftiger Mann. Alle Könige sollten seinem beispiel folgen.

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König Zoran

Zoran war ein Schutzherr und Seefahrer, aber ansonsten unscheinbar. Er machte die Marine von Orr weitbekannt. In einem Berühmten Akt der Wohltätigkeit bot er Lady Glaive im zweiten Korsarenkrieg Schutz vor ihrem Feind an. Obwohl sie eine Piratin war, begnadigte der König ihre Flotte und ihre gesamte Besatzung und erlaubte ihnen, sich in den Scherben von Orr zu verstecken- so lange sie seine freundlichkeit erwiderten, in dem sie orriansche Schiffe beschützten, statt sie zu plündern.

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König Reza

Reza, Sohn des Zoran, war König von Orr während der Gildenkriege. Als König versuchte Reza, seine Bürger vor den Kriegen zu beschützen und forderte Spiritualismus, Magie und die schönen Künste. Er war den Sechs Göttern treu ergeben, sein Glaube war wahrhaftig und ernsthaft. Er versuchte sich während der Gildenkriege als Friedensstifter, um die Wirren des Krieges in ganz Tyria zu beenden. Leider brachten seine Bemühungen keine Ergebnisse. Er versagte nicht nur dabei, die Kriege zu stoppen, die Kryta und Ascalon auseinanderrissen, sein Versuch, mit orrianischen Truppen die Kämpfe an anderen Orten zu unterbinden, ließ sein eigenes Reich weit offen für eine Invasion der Charr. Bei dem Versuch, Orr vor den Charr Invasoren zu retten, wirkte Rezas berater, Wesir Khilbrin, einen dunklen Zauber aus den verlorenen Schriftrollen.

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Konstellation "Die herabstürzende Flamme"

Hai Jii stand auf dem Podest, auf dem Grenth saß und er flehte: Bitte, es ist nicht ihre Schuld. Ich habe die Angreifer getötet- an meinen Händen klebt das Blut.

Der Gott des Todes dachte über das Flehen des Jungen nach, doch anstatt Milde zu zeigen, verurteilte er Hai Jiis Familie zu ewiger Qual in den Flammen. Der Junge brach zusammen und weinte Tränen aus Magma. Seine Wangen verbrannten mit jeder Träne.

Als er erwachte, bestand sein Körper aus Sternen- und seine Arme waren mächtige, feurige Scwhingen. EIn neuer Phönix hatte sich aus der Asche der Unterwelt erhoben, und er stiehg auf seinen Thron an der Seite der anderen Himmlischen. Dort sollte er auf ewig Feuer weinen.


L

Lazarus der Furchtbare

Es heißt, Lazarus sei der letzte lebende Mursaat gewesen. Während des Zeitalters der bestien blieb er unverändert und stiftete nichts als Unheil. Im Jahr 1330 NE fand er schließlich sein Ende.





Ley Linien Theorie von Verzatt

Für die Ley Linien gab es ebenso viele Theorien wie Namen. 1316NE fand eine Sylvai namens Ceara den Beweis. Meine eigenen Forschungen stützten die Annahme, dass Ley Linien Ströme von sich bewegender magischer Energie im großen Meer der Ewigen Alchemie sind. Magie, wie Luft oder Wasser, ermöglicht Leben und umgibt uns so, wie Luft die Landtiere umgibt und Wasser die Wasserbewohner. Doch sie hält nie inne. Magie sinkt und steigt und fließt in Strömen, die sich um uns...ungesehen und ungefühlt...drehen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Ley Linien gestört und verändert werden können, genauso wie sich ein Flusslauf ändert, wenn er blockiert wird.

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Letzte Worte von Zei Ri an seine Unterstützer 1637CK (1127NE)

"Unsere schlimmsten befürchtungen haben sich bewahrheitet. Die luxon Delegation hat ihre Kapitulation erklärt, und am Hof haben die Verbündeten des miniseriums der Reinheit ihren Aufstieg begonnen. Meine Kontakte sagen, dass sich jetzt nach Ende des Krieges, der Blick des Ministeriums nach innen richet, und das Listen von Andersdenkenden und Gegnern erstellt werden. Ich bin sicher, dass unsere Bemühungen gegen ihre Machtergreifung nicht vergessen worden sind. ich werde am Hof einen letzten Antrag stellen, aber falls das schlimmste eintritt, muss unser Wiederstand fortgesetzt werden. Weist unsere Freunde an, in den Untergrund zu gehen und über unser geheimes Netzwerk zu komunizieren. Dieser breif enthält die Anleitung, mit der sich ihre Standorte entziffern lassen. gebt sie nur an jene weiter, denen ihr vertraut und die dem ministerium ernsthaft das Handwerk legen wollen. Vielleicht erlebe ich es nicht mehr, aber ich weiß, dass wir diese Dunkelheit überstehehn werden und das uns danach eine hellere Zukunft erwartet. Falls ich heute keinen Erfolg habe, werden Eure bemühungen meine Vermächtnis sein."

Zei Ri


M









Meister Togos Buch der Koan 1

Meister Togo und sein Schüler kamen zu einem Seil, das sich als Brücke über eine Schlucht spannte. Der Schüler fragte" Meister, wie sollen wir jemals dort rüberkommen?" Togo lächelte. "Du bist der Schüler- Sag du es mir" Togo suchte einen geschützten Ort und entfachte ein Feuer, um sich zu wärmen. Der Schüler grübelte einige Stunden über die Frage nach. Schließlich stand er auf, "Meister, ich denke, es bedarf großer Kraft, um hinüber zu kommen. Wir müssen uns gut festhalten und uns wieder hochziehen, falls unsere Füße abrutschen. Togo nickte. "Haben wir denn die Kraft, den ganzen Weg hinüber zu gelangen nur mit unseren Armen, die uns halten und mit denen wir uns vorwärtebewegen?" "Ich weiß es nicht", antwortete der Schüler. "Du kennst die grenze deiner Kraft nicht?" Der Schüler sah ihn beschämt an. "Nein, Meister" ."Nun, dann versuche es", rief ihm Togo, "und sieh, ob du herausfindest, wo deine Grenzen liegen". Die Brücke schwankte bei jedem Windzug. Als der Schüler versuchte, das Seil zu erreichen, glitt es aus seiner Hand. Der Schüler kehrte zu Togo zurück. "Meister, ich konnte das Seil nicht festhalten. Wir werden die Schlucht niemals überqueren können" Togo lächelte. "Jetzt kennst du die grenzen deiner Stärke und die Macht des Windes. Du bist dem Verständnis einen Schritt nähergekommen". "Aber was sollen wir tun, Meister?" fragte der Schüler. " Wir warten". Meister Togo wartete bis die Nacht hereinbrach und der Wind sich legte. Dann überquerte er und sein Schüler die Brücke ohne Schwierigkeiten. Auf der anderen Seite fragte Togo" Was hast du gelernt?" Der schüler lachte. "Meister, ich habe gelernt, dass wenn der Gegner stärker ist, als man selbst, man besser wartet, bis ihm die Luft ausgeht".


N




O


P


Papierschnipsel

Auf einer aus einem Tagebuch herausgerissenen Seite stehr handgeschrieben

"Unsere Erkundungsexpedition aus der Abtei ist hier 1327NE eingetroffen, kurz nachdem das Luftschiff der Zephyrithen sabotiert wurde und abstürzte. Wir haben uns ihre Aspektfähigkeiten zu nutze gemacht, um diese hohen Klippen zu erreichen. leider war unser Packdolyak Susi ein zu einfaches Geschöpf, als dass diese Tricks hätte lernen können. Wir konnten sie weder verhungern lassen, noch konnten wir es uns leisten, ihr Fleisch zu verschwenden. Also stärkten wie uns an ihr, wohl wissend, welche Strapazen noch vor uns liegen. Inzwischen müsst ihr wissen, dass es ein Sylvari Saboteur war, der den Absturz der Zephyrithen verursachte. Jemand, den sie in ihre fliegende Gemeinschaft aufgenommen hatten. Es ist raurig, das Vertrauen von jemandem so ausgenutzt zu sehen. Wir setzen unseren Weg nach Westen fort, weiterhin guter Hoffnung, den Kontakt zu den bewohnern des Maguuma Dschungels wieder aufnehmen zu können. Möge Kormir Euch den Weg erhellen. Explorator Kitabu, mit Explorator Savio und Amoxtli".


Q


R







Ramponiertes Tagebuch

"Eine Chronik der Trennung"

"Während des Tages hatte ich bisher wenig Erfolg, aber meine Nächte sind jetzt ruhiger. Meine Träume scheinen mir zu gehören. Ich scheine Fortschritte zu machen. Es wird solch eine Erleichterung sein, wenn mein Geist wieder mir gehört. Ich dachte, ich würde allein ohne die Stimmen der anderen Sylvari in meinem Kopf Angst haben. Aber jetzt kann ich es kaum erwarten. Der Albtraumhof kommt unserem kleinen Dorf immer näher. Wir sind hierher gekommen, um vor den Problemen der anderen Sylvari zu fliehen, aber sie scheinen uns selbst bis hierher zu folgen. Wohin können wir gehen, wenn es hier nicht länger sicher ist?

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Register der Verstöße 1689CK (1179NE)

Diese Schrift enthält logische Daten von 1689CK, die darauf hinweisen, dass das Ministerium der Reinheit Vorwürfe der Volksverhetzung dazu benutzte, allen Reichtum in den Händen seiner stärksten Unterstützer zu konzentrieren. In einer anderen Handschrift wurde der Sammlung ein kurzes Vorwort hinzugefügt:

" Sie sind uns auf der Spur. meine Quellen sagen, dass mindestens drei unserer Standorte aufgeflogen sind, vielleicht auch mehr. Wir müssen vorsichtiger sein. Dies hier sind die brisantesten Aufzeichungen die meine Anhänger für Euch beigefügt haben. ich habe Abschriften für Euch beigefügt, falls meine Gruppe als nächstes dran ist. Wir müssen und isolieren, damit bei einer Enthüllung nicht gleich das ganze Netzwerk zusammenbricht. Dies ist das letze mal, dass ich Euch kontaktiere. Mögen wir uns in einer helleren Zukunft wieder begegnen."

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Prokalamtion zur Bedrohung durch die Auferstandenen

Dieses buch ist ein Verzeichnis Kaiserlicher Reden und Erlässe, die nach dem Erwachen des Alt Drachen Zhaitan im jahr 1219NE veröffentlicht wurden.

"...diese bedrohung zurückschlagen und die auferstandenen Toten daran zu hindern, unsere Küsten zu erreichen, ist unsere höchste Pflicht, die nur durch außerordentliche Gegenmaßnahmen erfüllt werden kann. Deshalbt rufe ich unsere unbesiegbare Marine auf, jeden Feind aufs Korn zu nehmen, der töricht genug ist, unsere meere zu überqueren. Weiterhin fordere ich unsere stets getreuen Soldaten des Ministeriums der Reinheit auf, jedes Anzeichen von korruption, die in unserer Ehimat Fuß fassen will, im keim zu ersticken. Es dürfen keine kosten gescheut werden, um unsere Familien und Gestade zu schützen und unserem Volk die neue Autorität vor Augen zu führen, die ich angesichts dieser finsteren, noch nie dagewesenen zeiten an unseren Minister der Reinheit übertrage. ihr sollt wissen, dass er sich in Sicherheitsangelegenheiten mit miner Stimme spricht. Seid getrost, denn unsere Mauern sind stark und unsere Tore werden streng bewacht..."


S















Scarlet Dornstrauch-Kurz und kanpp

Scarlet Dornstrauch 1304-1327NE (Sylvari, Zyklus des Tages) beim Erwachen war ihr Name Ceara, den sie letztendlich zusammen mit ihren Wurzeln ablegte. Sie hat mit jedem Asura Kolleg zusammengearbeitet,was es ermöglichte, ihre kognitiver Fähigkeiten zu studieren, während sie in den genuss fortgeschrittener Asura Philosophie und Asura Wissen kam. Andere Mentoren, unter ihnen der Norn Beigarth aus Hoelbrak, schulten ihre technischen Fähigkeiten. Nach der Zeit, die sie mit dem Asura Omadd verbracht hatte, nahm sie den Namen Scarlet Dornstrauch an und kappte ihre verbindung zum Blassen Baum und dem Traum.

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Siegel

In ihrer Weisheit verteilen die Götter ihre Magie in ganz Tyria. Die Magie war verstreut, damit niemand von ihrer Kraft versucht werden würde. Wir wissen, dass wir durch intensives Studium und den gebrauch gewisser Materialien, der Siegel, und mit dem Segen der Sechs die Magie sammeln und kontrollieren können. Haben die Orrainer diese Lehren schlicht und einfach verinnerlicht? Ist das Land dort so voll von Magie, das alle mit der Fähigkeit geboren werden, sie zu nutzen- ohne mehr darüber lernen zu müssen? Meine Theorie erfordert weitere Nachforschungen.


T




Tagebuch 

26 Tag des Phönix, 1325 Ne

Wenn man mich noch einmal losschickt um irgendeinen staubigen Folianten zu diesen zickigen Wichtigtuern zu schleppen, dann brenne ich die Garnison nieder, das schwöre ich den ungesehenen. Während sie sich zanken, ob es die falschen Götter, die Seher oder die Katze von König Adelberns Urgroßonkel waren, die den Stein schmiedeten, komme ich jede Nacht her, um eigene Forschung zu betreiben. Natürlich hört niemand auf mich, selbst wenn ich eine Entdeckung mache. Darum habe ich angefangen, meine Notizen unter die des Forschungsteams zu mischen. Ich bin sicher, sie würden keine Sekunde zögern, die Entdeckungen eines anderen für ihre eigenen auszugeben. Diese unerträglichen Stümper!

82Tag des Phönix,1326NE

Xera möchte wissen, wie weit wir mit den Vorbereitungen für Operation Wiedergeburt sind. Der Beichtvater möchte dasselbe wegen seiner Waffen wissen. In der Zwischenzeit haben zwei von diesen Gelehrten darüber gestritten, wer eine dämliche Reihe Notizen geschrieben hat. Ich habe eine Münze geworfen, und den verlierer exekutieren lassen. Das macht ihnen hoffentlich mal Feuer unter dem hintern! Wenn nicht, werde ich tatsächlich Feuer machen. Unter einem von Ihnen.

48Tag des Phönix,1327NE

Es widert mich an, mit diesen dreckigen Asura von der Inquestur arbeiten zu müssen, aber sie verfügen über Informationen, die wir brauchen. Sobald wir uns in Kryta zurückgeholt haben, was unser Geburtsrecht ist, können wir uns darauf konzentrieren, die Menschheit wieder dort hin zu bringen, wo sie hingehört, über diese niedrigeren Wesen herrschen oder sie auslöschen. Das Risiko, Agenten in die Abtei Durmand einzuschleusen, scheint sich gelohnt zu haben. Sie haben diesen Gelehrten ein paar verkrustete alte Artefakte gebracht, die endlich mal das Blut in Wallung gebracht haben! Aber ich kenne den Beichtvater: Der ist erst zufrieden, wenn ich etwas habe, das ihn den Kopf der Königin in einer Schatulle liefert, mit allem Pipapo.

63Tag der Stecklinge, 1325NE

Tja, Tyria haben wir nicht in die Luft gejagt, aber wie ich befürchtet hatte, kann der Blutstein seine Kräfte nicht länger halten. Außerhalb des Steinkerns sind Blutsteinkristallscherben gewachsen und man kann spüren, wie die Magie durch das Loch entweicht, das diese Idioten in die Schale des Steins gebohrt haben. Dieser Trottel Valis hält das für wertvoll, da es die Ernte der Scherben erleichtert, aber ich glaube, er spielt mit den Kräften, die er weder versteht, noch respektiert.

70Tag des Phönix, 1328NE

Ein weiterer Drache ist besiegt, und der Stein hat viel heftiger reagiert als bei Zhaitans Tod. Wir haben jetzt genug Magie geerntet, um die uralten Wächter des ungesehenen zu aktivieren. Sie sind zwar an große Säulen gebunden und besitzen daher nicht die Beweglichkeit der Jade Konstrukte, doch sie sind viel stärker. Sie werden großartige Verteidiger unserer bedeutensten Orte abgeben.

31Tag des Zephyrs,1328NE

Gestern ist die gesamte Paktflotte über unseren Hinterhof geflogen. Ich hätte fast einen Herzanfall bekommen, weil ich dachte, die kämen uns holen. Auf einen solchen Kampf sind wir nicht vorbereitet. Sieht aber aus, als müssten wir uns deswegen keine Sorgen machen. Mordremoth hat sie vom Himmel geholt, als wären sie Fliegen, die seinen Kopof anschwirrten. Ich hoffe, dieser Ungesehenen Gott ist so mächtig, wie sie sagen, besonders, wenn wir uns je gegen einen Alt Drachen erheben.

13Tag des Zephyrs,1329NE

Ich habe heute Post ausgetragen, und ein Brief an Justiziar Bauer hat sich wohl "zufällig" von selbst geöffent. Darin war von Bergbauarbeiten in der Nähe die Rede, die sich bis direkt unter den Blutstein erstreckten und von einer Art Ritual, dessen Durchführung geplant sei. Der Brief war nicht sehr deutlich, also weiß ich nicht, was genau sie vorhaben, aber da der Blutstein ja nur noch gerade so eben zusammenhält, muss ich annehmen, dass dies der tropfen sein könnte, der dass Fass zum überlaufen bringt. Valis hat mir keine andere Möglichkeit gelassen, ich sehe mich also gezwungen, direkt zu Justiziar Bauer zu gehen. Ich hoffe nur, das er vernünftiger ist als "Groß Denker Valis der Gebildete".

40Tag der Stecklinge,1325NE

Unsere lange Wacht über den Stein hat uns wichtige Einsichten geliefert. Der Stein ist mit der Zeit immer größer geworden, weil irgendwelche Ereignisse die Magie in ihm in Wallung gebracht haben. Es ist fast wie bei einem Ballon, der sich ausdehnt, wenn man ihn erhitzt. Der Stein ist dreimal größer als er war, als wir ihn anfangs aus dem Dschungel bargen. Was noch erstaunlicher ist: In letzter Zeit begannen an der Außenseite des Lochs, das wir in die Schale gebort haben, Kristalle zu wachsen. Sie dehnen sich weiter nach außen aus. Das ist ein großer Segen, denn es hat die Ernte von Blutsteinscherben viel leichter gemacht.

12Tag des Phönix,1325NE

Ich bin beim Blutstein angekommen, um meine Lehre unter Valis zu beginnen. Die Mitarbeit an seinem Projekt, das dem Orden so sehr am Herzen liegt, ist eine Ehre. Trotzdem muss ich zugeben, mein Mentor wirkt etwas...exzentrisch. Genies sind oft ein wenig sonderbar, also beginne ich die Arbeit an dem Projekt mit großem Enthuisiasmus und Optimismus!

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Tagebuch Fragment

Es ist seltsam. Alles, woran ich hier- am Ende- denken kann, ist der Anfang.

Du warst mal so klein. Ein winzig Vöglein, das wie ein Juwel strahlte und anfing seine Flügel auszubreiten. Jedes mal, wenn du dich in die Lüfte erhobst, raubte es mir den Atem. ich hätte mehr Zeit in jenen Momenten verbringen sollen, Kleine. jetzt werde ich dich nie wieder fliegen sehen.

Und Kralkatorrik- der dich mir genommen hat- ist uns wieder entwischt. Das Ende ist gekommen. Welche Hoffnung hat Tyria ihne dich? Ich muss nun das Ende aller Dinge mit ansehen. Neben deiner Hülle stehen, während ich darauf warte, dass die Realität selbst zerfällt.

Es macht mir keine Angst. Wie könnte es auch? Meine Welt endete, als dein Herz seinen letzten Schlag tat.

Der Blasse baum, der Traum, Ventaris Tafel- sie haben uns gelehrt, dass Sylvari als Erwachsene geboren werden. Doch vor dir war ich ein Kind. ich hielt mich für das wichtigste Wesen der Welt.

Ich habe so viele Fehler gemacht.


U


Ungle: Eine lehrreiche Fabel

Ein warnendes Beispiel....gefunden unter den Habseligkeiten, die in einem krytanischen Grab entdeckt wurden...Ein reisender Kaufmann kam an einem staubigen morgen in ein kleines Dorf, gefolgt von einem heruntergekommenen Dolyak, der hinter ihm herschepperte. Die Dorfbewohner hatten nie zuvor einen Asura gesehen und waren entsprechend beeindruckt. Er nannte sich selbst Ungle. Ungle schlug ein Lager auf und öffnete einen Stand, um Handel zu treiben. Er verkaufte wundersame Dinge: funkelnden Schmuck, buntgefärbtes süß schmeckendes Wasser, Feuerwerksköper und viele andere Dinge mehr, die das Herz erfreuen. Aber das beeindruckendste war ein miniatur Asura Portal. Die Einsatzmöglickeiten waren offensichtlich, doch Ungle hatte noch mehr im Petto. Das portal hatte magische Eigenschaften. Man brauchte nur in seiner Nähe zu stehen und gewann an Weisheit. Doch letztendlich war es nur ein Prototyp. Ungle brauchte gelder, um eine stabildere Version zu bauen. Nach langen beratungen entschieden die Dorfbewohner, das Gold aufzutreiben, das Ungle benötigte. Ungle sagte dem Dorf frohen Mutes auf Wiedersehen und versprach, mit einem funktionierenden Modell zurückzukehren. Die Monate vergingen und den Dorfbewohnern schwante übles. Schließlich fanden sie sich damit ab, dass Ungle nie wieder zurückkehren würde und dass sie zumindest an Weisheit gewonnen hatten.


V

Vor der Geschichte

Die Vorzeit

Sehet! Vor Anbeginn der Zeiten

Dank der fünf wahren Götter Macht

Durch neue Lande reiten

Geschöpfe neu erwacht

Der menschheit Art, die Welt zu sehen

Statt Rüstung oder Waffen

Den Weg ohne Magie zu gehen

Nur mit Vernunft zu schaffen

Geschichte wird von Nacht zu Licht

Der Wissensdurst entflammt die Kerzen

Der schwache Mensch, ein armer Wicht

Berührt der Götter Herzen

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Von einem Freund 1661CK (1170NE)

"Mögen die Himmlichen Euch bewahren. Hier ist ein weiterer Satz von aufzeichnungen für Eure Sammlung, entwendet aus dem Büro von kainiengs eigenem Oberzensor der Archive. Ihr hattet recht, man darf ihnen nicht trauen. leider muss ich sagen, dass ihre Bereinigungswut immer aggressiver wird. Sie haben fast alle Erwähungnen der Säuberungsaktionen durch das Ministerium der Reinheit zurückgezogen und vernichtet. Wer hätte wohl gedacht, dass unser lieber alte KAiser auf seine alten tage so zartfühlend reagiert? Schwerz beiseite, das Ausmaß der bemühungen des Ministeriums der Reinheit, seine Verbrechen zu verwischen, ist unerhört, und wenn sie damit davonkommen, wird das unserer Sache sehr schaden. Wenn die Erinnerung der lebenden an ihre Untoten verlischt und es keine Aufzeichnungen davon gibt, wie können wir dann unsere NAchkommen dazu inspirieren, ihnen Widerstand zu leisten? ich habe meine Verbündeten angewiesen jedes bisschen Beweismaterial zu sammeln, das sie finden können, und über unser entztwerk zu verteielen, damit die Wahehit erhalten bleibt. ich bitte dringend darum, dass Eure Anhänger dasselbe tun."




W





Wiederaufstieg von Orr

Die an Orr angrenzenden Wasserwege wurden von krytanischen Seeleuten umgetauft, die sie nun "das Meer des Leids" nannten. Im Jahr 1219NE zerstörte ein plötzlicher Ansturm von massiven Flutwellen die benachbarten Küsten. Diese Überschwemmungen verursachten das feuchte Ende vieler Häfen und Siedlungen, darunter die großartige Stadt Löwenstein. Als sich das Wasser zurückzog, wurde allen der Grund für die Flutwelle klar. Die gesamte Orr Halbinsel war plötzlich...und mit urgewalt...aus dem meer aufgestiegen. Duch grausame und verderbte magie waren die seit langem toten Bürgen von Orr mit ihrem land auferstanden...wiederbelebt durch die Kraft einer schrecklichen Kreatur, die jetzt in zertrümmerter Stadt Arah lebte. Ein Alt Drache. Nur wenig ist über die Herkunft dieses Drachen bekannt, nur, dass die Zwerge ihn einst "Zhaitan" nannten. Er haust in der Stadt Arah und schickt von dort seine Untoten aus, um unsere Küsten zu terrorisieren. Mögen die Sechs uns behüten.


X


Y


Z







I


II


III


IV

Isgarren, der Zauberer vom Turm

Die Wucht eines starken Windstoßes, die Tiefe in die er fallen wird. A, Leben zu sein ist anders als in seiner Erinnerung.

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V


VI


VII


VIII


VIIII


X


XIII

Livia, die Hexerin der Wache

Sie bringt Nachricht aus den Schatten, die wir nicht sehen können, und hat Augen dort, wo unsre blind sind.

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XVI

Der Turm des Zauberers

Verwundet und zerbrochen versucht er nach seinem Griff zu greifen.

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XX











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